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Montag, 21. Oktober 2013

Zwei Flugreisen und viele Bücher später ...

Wir haben es geschafft: Der Kindle ist beim Kind angekommen. Also, im Bewusstsein. Als Lesemittel. Die beiden Langstreckenflüge im Sommer und der damit verbundene zweiwöchige Auslandsaufenthalt ohne das heimische Bücherregal haben den Familienalltag gründlich durcheinander gewirbelt, denn natürlich brauchen alle Lesematerial. Und wer hat das? Natürlich Mama auf ihrem Kindle. Mama hatte wohlweislich schon vor dem Urlaub fünf Bücher für die Große, fünf Bücher für die Kleine und zwei Bücher für sich selbst geladen - die Kinderbücher wurden gebraucht, der Akku hielt, und Mama brauchte nicht zu lesen. Denn irgendein Kind hatte ständig Mamas Lesegerät in der Hand. Plötzlich waren alle schlechten Erfahrungen, das "blöde Gefühl" und "nicht blättern können" vergessen. Wozu so eine Flugreise doch gut sein kann ...

Wieder zurück in Deutschland meldete die ältere Tochter auch gleich Ansprüche an: Mama, ich brauch auch so ein Lesegerät. Für den nächsten Urlaub. Und die kleine Tochter meldete: Mama, das ist jetzt meins. Die Mädchen mochten nicht nur die Bücher aus dem Urlaub, sondern tatsächlich auch das zuvor verhasste Lesegerät. Zur Erinnerung: Ich bin Besitzerin des billigen, ganz einfachen Lesegeräts, das zwar mit elektronischer Tinte funktioniert, aber keine Farben bietet, nur Bücher transportieren kann und nicht einmal vernünftige Grauschattierungen zeigt. Wenige Knöpfe, übersichtlich, simpel.

Aufgrund der Funktionsprinzipien von Amazon, der Notwendigkeit eines Amazon-Kundenkontos und der damit verbundenen rechtlichen Implikationen werden beide Kinder keinen Kindle bekommen. Sie sollen ihre Bücher in Zukunft selbst verwalten - auch elektronisch. Wir werden also zu Weihnachten einen Wunschzettel schreiben und hoffen, dass das Christkind einen kinderfreundlichen E-Book Reader unter den Weihnachtsbaum legt. Für die Große. Denn die Kleine braucht noch mehr Bilder als Text, das muss weiterhin über Mamas Gerät funktionieren. Da sie noch kein Taschengeld bekommt, erübrigt sich die Eigenverwaltung der kindlichen Bibliothek ohnehin.

Was genau stört mich bei Amazon? Die E-Books, die man bei Amazon für den Kindle erwirbt, erwirbt man nicht. Man erwirbt die Erlaubnis, die Schriften auf unbestimmte Zeit lesen zu dürfen - mehr nicht. Man kann nicht Teile davon ausdrucken, zu Zitierzwecken kopieren. Man kann das Buch nicht als "gebraucht" weiterreichen, ausleihen oder verkaufen. Es lässt sich auch nur vom Gerät entfernen, im Archiv bleibt es erhalten. "Wegwerfen" geht also auch nicht. Und wenn man sein Gerät verliert oder es gestohlen wird, kommt man dank dem bei Amazon angelegten Kundenkonto in Teufels Küche. Das ist alles andere als kinderfreundlich, von so etwas wie kundenfreundlich mal ganz zu schweigen. Für Kinder und Kinderbücher muss die Sache einfacher sein. Es sollte möglich sein, dass sich Kinder, online oder im Fachhandel vor Ort, auch ein E-Book einfach aussuchen, mit Mama den Kauf absprechen und das Buch mit dem Taschengeld kaufen können. Ohne Kundenkonto (Stichwort Kinder und Datenschutz), ohne Kreditkarte, PayPal oder sonstigen Firlefanz. Und ein Familienkindle ist auch keine Lösung, denn es ist unmöglich, auf dem Gerät verschiedene Benutzerkonten anzulegen und den Benutzern nur selektiven Zugang zu den Büchern zu gewähren. Ein ganz banales Problem: Ich lese Thriller. Und Fantasy. Blutrünstige Geschichten, die oft genug außer Gewalt auch noch einen durchaus erwachsenen Zugang zur Sexualität bieten. Wenn ich meine Tochter auf dem Kindle lesen lasse und ihr nicht permanent über die Schulter lese, riskiere ich, dass sie auf der Suche nach neuem Lesefutter das falsche Buch erwischt und liest, was nicht für sie bestimmt ist. Nicht ganz ungefährlich also - nicht, weil ich mir dafür schäme, was ich lese, sondern vielmehr, weil es den Kinder- und Jugendschutz aus gutem Grund gibt. Schließlich ist die hardboiled Literatur zu Hause auch nicht in Kinderhöhe im Regal. Es spricht also nun trotz aller guten Erfahrungen und der Menge an verfügbarer Kinderliteratur in meinen Augen eine ganze Menge gegen den Kindle. Oder sagen wir mal, gegen den Kindle in Kinderhänden.

Was heißt das nun für die Kinderbücher? Nun, der Markt wächst. Es sollte in den nächsten paar Jahren durchaus möglich sein, auch außerhalb von Kindle und Amazon Kinder- und Jugendbücher im elektronischen Format zu finden, und dazu will ich gerne beitragen. Wie vor einem Jahr ist mir das Format noch nicht klar, die Plattform noch nicht klar, die Arbeitsweise nicht klar. Klar ist mir eigentlich nur, dass ich die Geschichten von Shizuka elektronisch zur Verfügung stellen will, auf dem ein oder anderen Weg. Ich werde die Zeit nutzen und sehen, welche Formate und Firmen eine Tendenz zu Kinderliteratur zeigen. Und natürlich muss das Ganze leicht zu veröffentlichen sein, denn ich will nicht wieder von Verlag zu Verlag tingeln und nach zwei Jahren und vielen Briefmarken, Anschreiben, Telefonaten und Seelenverkaufsverträgen resignieren. Umgekehrt traue ich mir auch nicht zu, alles komplett in Eigenregie zu erledigen. Das ist schon einmal halbwegs gut, halbwegs schief gegangen - diesmal soll es keine halbe, sondern eine ganze Sache werden.

Montag, 24. Juni 2013

Eine Erfahrung, frustrierend, und ein Plädoyer, von Herzen.

Wir haben es ausprobiert. Es gibt einige gar nicht so schlechte Kinderbücher, die für den Kindle verfügbar sind und sogar über eine annehmbare Bebilderung verfügen. Pferdebücher, die einzelnen Geschichten aus der Conni-Reihe und dergleichen sind für den Kindle verfügbar, wenn auch kaum kostengünstiger als die jeweilige Papierversion. Meine Tochter ist eine Leseratte, für eine Erstklässlerin wirklich gut und schnell, und sie verschlingt eine ganze Jute-Tasche voll Bücher aus der Bücherei pro Woche. Sie liest selbständig, liest ihrer Schwester vor, liest mir vor - sie liebt Bücher. Bibliophil, würde ich sagen.

Wie ist das nun mit dem Kindle? Ich darf ihr ganz oft Bücher vorlesen, und da ist ihr der Kindle genauso recht wie ein "echtes" Buch. Sie hat keinerlei Vorbehalte in Bezug auf Technik, und Vorlesen mithilfe von MacBook, iPad und iPhone ist auch okay. Selber lesen? Nein. Das iPhone ist ihr zu klein, das iPad zu schwer, das MacBook zu unhandlich. Versteh ich alles, geht mir in vielen Lebenslagen genauso (abgesehen von Fachliteratur auf dem MacBook, das ich ohnehin als Arbeitsgerät benutze).

Und der Kindle? Den mag sie nicht. Trotz angenehmer Hülle, die dank Baumwollbezug perfekt in der Hand liegt, nicht mehr wiegt als ein Taschenbuch und auch ungefähr das gleiche Format hat. Das Ding wird sogar aufgeschlagen wie ein Buch, die Kinderbücher haben Bilder wie im richtigen Buch, und die Schriftgröße ist (unpraktisch für mich, gut für sie) auf Leseanfänger-Größe eingestellt. Aber sie liest nicht. Sie mag es nicht. Meine Tochter braucht Papier in der Hand, braucht das griffige Gefühl von Seiten, die man blättert. Warum? Keine Ahnung. Und ich will auch nicht weiter in die Tiefe gehen - es gibt viele Artikel, die sich mit der Erfahrung Papierbuch versus e-Book beschäftigen, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen. Was für Erwachsene eine banale Diskussion zu sein scheint (Fortschritt versus Tradition) ist aus kindlicher Sicht schlicht eine Frage des Gefühls. 

Der Kindle fühlt sich komisch an.
Es fühlt sich nicht wie ein Buch an.
Man kann nicht blättern. (Doch, kann man - aber nicht wirklich, sondern man drückt Knöpfchen.)
Das Ding hat kein richtiges Gewicht.
Man kann nicht zurückgehen zu einer vorherigen Seite.*
Die Seiten sehen komisch aus.

... kurz und gut: Das Kind liest nicht. Nicht selbst. Auch nicht das, was für sechsjährige Mädchen der Himmel auf Erden ist und vergleichbar mit einem guten, alten Whiskey für den Papa, sprich eine Connie-auf-dem-Reiterhof Geschichte. Nicht einmal die konnte die kleine Dame zum Lesen mit dem Kindle animieren. Als wir das Buch auf Papier in der Bibliothek gefunden haben, war es innerhalb weniger Stunden noch am selben Tag konsumiert. Eigenartig. Es ist also müßig zu diskutieren, ob die elektronischen Bücher irgendwann das Papier verdrängen werden. Solange Kinder mit ihren besonderen Ansprüchen lesen wollen und Eltern wollen, dass die Kinder lesen, wird es vermutlich Bücher aus Papier geben. Ganz einfach, weil für Kinder die taktile Erfahrung dazu gehört. Ein Buch kann man ganz anders anfassen als einen Kindle, man kann rosa Papierstreifen mit Glitzerpulver verzieren und als Lesezeichen benutzen, man kann eine Büroklammer mit Pferdefigürchen in die Seiten klippen, man kann sein eigenes Ex libris mit dem selbstgemachten Moosgummi-Stempel auf die Seite mit dem Schmutztitel drücken, man kann es noch lesen, selbst wenn am Lagerfeuer ein Glas warmer Orangensaft drübergegossen wurde oder es im Zeltlager im Regen lag ... Es gibt tausende Dinge, die man mit einem echten Buch anstellen kann, mit einem e-Book nicht. Und das betrifft auch den Wiederverkauf aus zweiter Hand - mit einem Buch kein Problem, mit einer Datei schon eher und beim Kindle unmöglich. 

Und damit stehe ich wieder da, wo ich vor einem Jahr schon stand: Soll ich die Shizuka-Geschichten nun als e-Book, als Print-Version oder gar nicht veröffentlichen? Ehrlich gesagt tendiere ich gerade zu "gar nicht", denn die Erfahrungen meiner Tochter mit dem Kindle sind frustrierend. Ich schreibe keine reinen Vorlesebücher, das geht mir gegen den Strich. Lesen ist in meinen Augen ein soziales Event, an dem Kinder gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Geschwistern oder anderen Bezugspersonen teilhaben, bis sie irgendwann entscheiden, dass sie das lieber alleine für sich machen. Ein gutes Kinderbuch muss beides bieten: die Möglichkeit, äußerst theatralisch mit Grunzen, Schreien, Flüstern, Säuseln und Gekicher vorgelesen zu werden, und die Möglichkeit, alleine heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen zu werden.


* Das stimmt! Also, man kann natürlich im Text zurückblättern, aber weil es keine feste Seiteneinteilung gibt, verschiebt sich der Text bei jedem Blättern. Lesen ist nun eine sehr optische Angelegenheit. Wer eine Passage noch einmal lesen will, aus welchem Grund auch immer, wird sich erinnern, dass der Text oben, mittig oder unten auf der Seite stand - eine Unmöglichkeit, den mit dem Kindle wiederzufinden! Denn es kann sein, dass eine zuvor auf der Seitenmitte angesiedelte Passage nun plötzlich auf zwei Seiten verteilt ist, weil sich der Text verschoben hat.

Freitag, 25. Januar 2013

Spielereien

Blogspot bietet mal wieder neue Designs an - eine schöne Sache! Ich habe mich zum Spielen verleiten lassen und tatsächlich ein Layout gefunden, das mir besser zusagt als das bisherige. Ich persönlich finde, die Seite ist übersichtlicher geworden, plakativer hinsichtlich der Zielgruppe und des Contents, und natürlich auch komplexer. Denn immerhin gibt es jetzt nicht nur Grün, sondern Löwenzahn und Gras. Prima. Oder nicht? Wer meckern will, darf das gerne in der Kommentarfunktion tun - konstruktive Kritik wird auch veröffentlicht.

Vielleicht der Kindle?

Ich bin mir immer noch nicht ganz schlüssig. Fast ein Jahr später habe ich mich nun halbwegs in die gängigen E-Book Reader eingearbeitet. Für die meisten gibt es fast keine Kinderbücher, wie mir sowohl Hersteller als auch die entsprechenden Buchhandlungen beteuern - E-Books sind eine Domäne der Erwachsenen. Ganz anders sieht es beim Kindle aus. Seit Weihnachten besitze ich selbst so ein Gerät, und sowohl ich als auch meine älteste Tochter lesen gerne darauf. Der E-Ink Reader kann keine farbigen Bilder anzeigen, aber die für sie interessanten Kinderbücher haben ohnehin nur wenige monochrome Zeichnungen. Mich persönlich stört es ohnehin nicht, ich bevorzuge Literatur ohne Bilder. Und nach Cover habe ich Bücher noch nie gekauft - es stört also schlicht nicht. Trotzdem muss ich sagen, dass die bunten Cover, die mir das MacBook im Kindle-Store anzeigt, in der monochromen Optik des Lesegeräts ganz gut wiedergegeben werden.

Aufgrund dieser einfachen Verfügbarkeit, des hohen Marktanteils des Kindle und der verhältnismäßig einfachen Veröffentlichung über das amazoneigene Programm kommt das Kindle-Format tatsächlich in Frage. Denn die Software zum Lesen der E-Books im Kindle-Format ist für die meisten mobilen Geräte kostenlos verfügbar. Mein Nokia kann das zwar nicht, aber iPad, iPhone, MacBook und PC in unserem Haushalt haben die Software aufgespielt, und diese Form der portablen "Bibliothek" wird ausgiebig genutzt - in der Badewanne, auf dem Sofa, im Bett und sogar im Auto. Den E-Book Reader brauche ich also nicht wirklich. Er ist dennoch handlicher, habe ich festgestellt, und es liest sich einfach angenehmer.

Kinderbücher ohne farbige Bilder also. Ich werde in den nächsten Monaten nicht nur meine Manuskripte überarbeiten, einzelne Passagen neu übersetzen und am Layout basteln, sondern auch die Bebilderung komplett überarbeiten müssen. Bislang habe ich alles farbig bebildert. Einige Geräte der Kindle-Familie zeigen zwar Farbe an, aber ich fürchte, ich werde Probleme bekommen, wenn ich das wirklich nutzen will. Es scheint mir einfacher, die Bilder gleich monochrom zu erstellen und mit Helligkeit/Dunkelheit, Licht/Schatten oder Scherenschnitt-Techniken zu arbeiten, als vollfarbige Bilder zu entwerfen, die auch monochrom noch klasse aussehen. Letzteres ist für die entsprechenden Cover schon eine Herausforderung, die ich vermutlich nicht annehmen kann. Vielleicht irgendwann einmal, wenn ich viel Zeit habe.

Freitag, 27. April 2012

Gekündigt und ein Neuanfang

Die "Hungrigen Enten - Hungry Ducks" sind künftig nicht mehr im Buchhandel erhältlich, denn ich habe den Vertrag mit dem publizierenden Verlag gekündigt. Das hat mehrere Gründe:


  • Im zweiten Halbjahr 2011 wurde kein einziges Buch gekauft (das lag zu einem guten Teil an fehlender Werbung und daran, dass ich keine Lesungen gemacht habe).
  • Nur wenige Bücher verkaufen sich über einen längeren Zeitraum als ein Jahr gut (Shizukas Entengeschichte hat immerhin anderthalb Jahre durchgehalten).
  • Ich habe selbst kaum noch Zeit, mich um Werbung für das Buch und um Lesungen zu kümmern. Das kommt zum einen daher, dass ich verstärkt als Dozentin und Texterin tätig bin - beides wichtige Einnahmequellen, die durch gelegentliche Buchverkäufe nicht wettgemacht werden können. Zum anderen hat unsere Familie im Oktober 2011 Zuwachs bekommen, was die mir für die Schreiberei und Buchwerbung zur Verfügung stehende Zeit weiter reduziert.


Die gute Nachricht ist, dass ich noch etwa zwanzig Restexemplare der "Hungrigen Enten" habe, die bei mir käuflich erworben werden können. Allerdings werden die nicht für alle Ewigkeiten in meinem Arbeitszimmer auf Kundschaft warten - wenn ich den Platz brauche, werde ich die Bücher an öffentliche Bibliotheken, Schulbüchereien oder die örtlichen Kindergärten und Arztpraxen spenden.

Für Buchlesungen mit anschließendem künstlerischem Arbeiten stehe ich selbstverständlich weiterhin zur Verfügung, im Rahmen von Kindergeburtstagen ebenso wie für Schwimmbäder, Freizeitparks, Schulen und Bibliotheken (Kontakt ist im Profil zu finden).

Fehlt noch der Neuanfang ... Mein Mann machte mich kürzlich auf die Möglichkeiten des e-Books aufmerksam. Ich besitze selbst einige der Dateien, die auf dem MacBook auch ganz hübsch aussehen, und meine große Tochter bekundete hingebungsvoll Interesse an "Computerbüchern". Ich werde mich also in den nächsten Wochen in die Thematik einarbeiten und die folgenden Geschichten aus dem Leben der kleinen Shizuka auf elektronischem Wege veröffentlichen (ja, das ist eine Vorankündigung):


  • Krabbelviecher! - きゃあ虫! (Witziges und Interessantes aus dem Reich der Insekten; Shizuka ist immer noch im Kindergartenalter - zwei Geschichten)
  • Architektenträume (Outdoor-Geschichte mit der Anleitung zum Bau eines Baumhauses, mit einem Buch im Buch und vielen komischen Wörtern; Shizuka ist nun bereits größer und kann selbst lesen)

Bis jetzt ist noch völlig offen, in welchem Format die Lektüre erscheinen wird, ob es eine Veröffentlichung über eine der üblichen Internethändler sein wird oder ein Alleingang, und - abhängig vom Dateiformat - auf welchen Endgeräten die Lektüre lesbar sein wird. Ich selbst wünsche mir das, was bei meinen Kindern zum Einsatz kommt: Farbige Bücher mit vielen Bildern, die virtuell umgeblättert werden wie "echte" Bücher, auf dem Bildschirm eine Doppelseite zeigen und (das ist mir wichtig) einfach verfügbar sind. Ich werde also eine Möglichkeit suchen, im Layout nahe am herkömmlichen Buch zu bleiben, die Daten aber für möglichst alle Computersysteme, Smartphones und elektronische Lesegeräte verwendbar machen. Soweit möglich. Meine Tochter liest und lässt vorlesen, wo immer wir uns gerade befinden - auf dem Computer am Schreibtisch, dem MacBook auf dem Balkon, dem Sofa und in der Badewanne, auf dem iPhone beziehungsweise meinem Nokia im Bus und in der Eisdiele. Ich nehme an, dass Geräte wie Kindle, Oyo, Kobo und dergleichen mit vielen bunten Bildern (die zu einem Kinderbuch definitiv dazu gehören) eventuell Probleme haben werden - muss mich aber noch kundig machen. Wie das Buch "Hungrige Enten - Hungry Ducks" wird es nicht um ein finanziell zielgerichtetes Projekt handeln, ich werde versuchen, den Preis für die Buchdateien niedrig zu halten. Und ich werde mir den Veröffentlichungsvertrag der "Hungrigen Enten - Hungry Ducks" noch einmal sorgfältig durchlesen. Ich erinnere mich, dass ich mir die eigenständige Veröffentlichung als e-Buch vorbehalten und die Rechte nicht an den Verlag gegeben habe. Vielleicht gibt es auch für die Enten eine Möglichkeit, als elektronische Version fortzubestehen.