Dienstag, 3. Mai 2016

Kurzurlaub mit vier "S": Spaß, Stress, Schock, Schrammen

Das vergangene Wochenende haben wir einfach um zwei Tage verlängert und waren bei den Großeltern. Shizukas Cousinen waren auch da, und dementsprechend turbulent ging es zu. Vier Tage hieß konkret acht Abenteuer mit vier kleinen Damen, die nicht nur das Haus der Großeltern auf den Kopf stellten. Hier die Highlights in aller Kürze:

- Reiten. Wir haben tatsächlich einen Reiterhof am Stadtrand gefunden, der leistbar ist, und Shizuka hat eine halbe Stunde Voltigieren genossen. Die kleine Schwester erzählte ihrer Ponyführerin derweil ganz stolz, dass die Mama vor einigen Jahren vom Pferd gefallen ist. Danke auch.

- Spielplätze. Fünf Stück in vier Tagen, und einer spannender als der andere. Kein Kind ohne Schrammen, die kleine Schwester schießt mit insgesamt drei Pflastern den Vogel ab. Rekord.

- RuKuRu. Ein Science Mitmach Museum für Kinder. Das Spannendste waren die Kapla-Steine: Zwei Stunden am Stück wurden Türme, Brücken, Hochhäuser, ganze Städte gebaut.

- Angeln. Shizuka verabscheut Gewalt gegen Tiere und jaulte wie ein Wolf bei Vollmond, als die kleine Cousine tatsächlich ein Fischlein an der Schnur hatte. Das kleine Tierchen wurde vorsichtig vom Angelhaken befreit und schnellstmöglich wieder ins Wasser geworfen, wo es sich schleunigst davonmachte. Der Fisch am Angelplatz nebenan hatte weniger Glück: Der wurde einfach in ein mit Albfolie ausgekleidetes Plastiksieb geworfen und durfte langsam ersticken. Ekelhaft.

- Kartenspiele. Shizuka beherrscht nun insgesamt fünf Spiele, die sie mit dem 52er Kartensatz nicht nur genießt, sondern auch Deutsch mit Mama und Japanisch mit den Cousinchen spielt. Der Brüller an diesem Wochenende: Lügenmäxchen. Ist bei japanischen Kindern scheinbar unbekannt, wir haben das kurzerhand als うそつき betitelt. Große Erheiterung bei allen.

- Zoo. Wiedermal. Und auch beim zweiten Besuch in diesem Jahr waren die Kinder begeistert von den Tieren, entsetzt über die nicht ganz artgerechte Haltung und einfach nicht aus dem Streichelzoo mit Kaninchen, Hühnerküken und Meerschweinchen wegzubekommen. Shizuka hat den Akku ihres Handys geleert: Fotos. Und Videos. Von allen Viechern. Sie äußerte kürzlich beim wiederholten Sehen eines Andreas Kieling Filmes, dass Tierfilmerin vielleicht auch ein Beruf für sie sei. Nun, wir üben. :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen