Donnerstag, 7. Januar 2016

Greifvögel, Papageien und die Physik

Zoorasia gehört zu einem der von uns am häufigsten frequentierten Ausflugsziele in der näheren Umgebung, und auch während der Weihnachtsferien waren wir insgesamt dreimal dort. Zweimal mit der ganzen Familie (jetzt sind wir stolze Besitzer von Jahreskarten) und einmal nur der Papa mit der Jüngsten. 

Zwischen den Jahren haben wir es tatsächlich mal geschafft, eine der Bird Shows mitzuerleben - sehr zum Vergnügen der Mädchen, die das allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen toll fanden. Die Kleine war fasziniert von den Greifvögeln, die dicht über den Köpfen der Kinder auf Zuruf von einer Tierpflegerin zur anderen flogen. Sie fand das leuchtend bunte Gefieder der Aras toll, und einmal einen Vogel auf dem Arm sitzen zu haben, der vergnügt mit dem Schnabel klackt, war wohl auch nicht so schlecht.

Die Große schaute dagegen recht nachdenklich drein und wartete hinterher mit zwei Erkenntnissen auf, die mit Ornithologie an sich nun doch weniger zu tun haben:

Mama, wenn die Vögel nah genug vorbei fliegen, macht das Wind. Der Luftstrom vom Flügelschlag ist ziemlich heftig! Eigentlich fliegen die gar nicht so richtig, sondern drücken unter den Flügeln die Luft weg, und weil die Flügel so groß sind und die Körper so leicht, drücken die sich dabei nach oben. Und wenn die Bewegung von den Flügeln dabei nicht nur nach unten geht, sondern auch ein bisschen nach hinten, kommen die dabei vorwärts!

Die Greifvögel sind ganz schön schwer, dafür, dass die so klein sind. Also, eigentlich sind die gar nicht so schwer. Aber das Gewicht ist ja komplett auf diesen furchtbar kleinen Vogelzehen, und dann fühlt sich das so schwer an! Wegen der kleinen Auflagefläche auf dem Arm. Wären die Füße von den Vögeln größer, würde man das gar nicht so arg merken, das Gewicht.


Für solche Offenbarungen lohnt sich der Zoobesuch doch noch einmal richtig, nicht? ;-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen